Halsrippe

 

 

Die Halsrippe kommt als zusätzliche, rudimentäre oder komplette, evtl. sogar noch gelenkig unterteilte Rippe, meistens im Bereich des 7. Halswirbels vor.

Ist eine Halsrippe gefunden, so sollte dem Untersucher klar sein, dass mit weiteren Skelettanomalien zu rechnen ist. Denn wo eine Pathologie vorhanden ist, kann auch eine zweite vorhanden sein. In der Regel tritt die Halsrippe jedoch nur einseitig auf und führt zu einer Zwangsskoliose im Bereich der Halswirbelsäule. Bei der Inspektion fällt meist eine verstrichen obere Schlüsselbeingrube auf.

Als zusätzlich schädliche Komplikation der oben beschriebenen Pathologie können Beeinträchtigungen der Nerven des Armplexus u. der Blutzirkulation in der Arteria subclavia v.a. bei der hohen Armhebung vorkommen; evtl. noch verstärkt durch Fehlansätze der Muskeln aus der Skalenusgruppe. Daraus resultierend könnte ein Skalenus-Syndrom mit typischer Abschwächung des Radialispulses u. positivem Adson-Test hervortreten.

zusätzlich mit Gelenknase

 
           

 

 

Praxis für Naturheilkunde Physio- und Osteopathie

Oliver Geck
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