Coping Verhalten

 

 

Coping-Verhalten wird definiert als: „Kognitive Strategien und Verhaltensweisen eines Individuums mit dem Ziel, die durch einen Stressor hervorgerufenen internen und externen Anforderungen zu beherrschen, zu reduzieren oder zu tolerieren" (Lazarus et al. 1984).

Coping wird in eine aktive und passive Form unterteilt:

1. Aktiv
Bei einem aktiven Coping-Verhalten, versucht der Patient, im alltäglichen Leben trotz seiner Schmerzen zu funktionieren und den Alltag zu bewältigen. Zum Beispiel mit Umwandeln von Schmerzen in positiven Eindrücken und mit der Suche nach Ablenkung und Verminderung der Anforderungen.

2. Passiv
Bei einem passivem Coping-Verhalten beherrscht der Schmerz den Alltag, der Patient schränkt seine Aktivitäten z.B. mittels Ruhe ein, um den Schmerz zu vermindern. Das Problem wird katastrophisiert und die Person zieht sich zurück.

Dieses Gesundheitsprofil ist ungünstiger als das aktive und hat somit eine ungünstigere Prognose, da das passive Verhalten nicht durch einen Therapeuten beeinflussbar ist.

Man beobachtet oft bei chronischen Schmerzpatienten ein passives Coping-Verhalten, dass unter Umständen schon über einen sehr langen Zeitraum besteht und auch oft mit depressiven Phasen und Bewegungsängsten einhergeht. Dabei spielt oft eine mangelhafte Unterstützung im sozialen Umfeld und eine gewisse Unzufriedenheit mit dem eigenen sozialen Umfeld eine Rolle.

 

 
           

 

 

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