Störungen der obersten Rippen in Kombination mit Schulterschmerzen

 

 

Bei Behandlungen von Problematiken des Schultergelenkes ist es wichtig zu wissen, dass gerade die ersten drei bis vier Rippen vom Thorax Schmerzen hervorrufen, welche unter Umständen ausschließlich im Bereich des Schultergelenks empfunden werden können. Wobei die erste Rippe hierbei an erster Stelle steht. Ihre Beteiligung kann z.B. leicht durch einen lateralen Federungstest untersucht werden, dieser bringt entweder nur ein eingeschränktes Bewegungsverhalten zu Tage oder unter Umständen in Kombination mit einer Schmerzprovokation. Die erste Rippe hängt pathogenetisch eng mit dem Schultergelenk zusammen und kann als Ursache einer Störung in den Schultergelenken in Betracht kommen. Tritt eine Schultergelenksproblematik in Verbindung mit einer Bewegungsstörung der ersten Rippe auf, ist es somit unbedingt nötig auch die erste Rippe zu behandeln. Es kann versucht werden die Bewegungseinschränkung zu mobilisieren doch die effektivste Behandlung wird wohl die Manipulation der ersten Rippe sein. Darüber hinaus ist die Infiltration des Kostotransversalgelenks, an dieser Stelle schwierig und riskant ist.

Auch bei Störung der übrigen Rippen ist meist die Manipulation, sollten keine Kontraindikationen vorhanden sein und sie wird fachgerecht durchgeführt, die schonendere Variante.

Folgende Beobachtung sollen noch erwähnt werden:
Bei Blockierung der ersten Rippe ist manchmal die Außenrotation des Schultergelenks isoliert geringgradig eingeschränkt, bei den übrigen Rippen ist hingegen isoliert die Innenrotation gestört.

Als Folge einer Störung der ersten Rippe kann also eine leichte isolierte Außenrotationshemmung des Schultergelenkes bestehen, die nicht Ausdruck eines Kapselmusters ist.

 
           

 

 

Praxis für Naturheilkunde Physio- und Osteopathie

Oliver Geck
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