Normal- oder Blockierungsbecken

 

 

Das Normalbecken (Abb.) nimmt eine Mittelstellung zwischen dem hohen Assimilationsbecken und dem Überlastungsbecken ein.

Die dorsale Kreuzbeinkante ist wie die Deckplatte von S1 um 35 bis 45° gegen die Horizontale geneigt.


Das Promontorium ragt im a.-p.-Bild nicht sockelartig empor, und die Bandscheibe L4/5 liegt in Höhe der Beckenkämme.
Die Spinae iliacae posteriores superiores überragen deutlich das Kreuzbein nach dorsal.


Der Wirbelkörper von L5 hat eine Übergangsform. Er ist meist trapezförmig dorsal flacher, mit kräftigen Querfortsätzen.
Das Lig. iliolumbale ist gut entwickelt und zieht von den Beckenkämmen abwärts zum Wirbel.


Die letzte Bandscheibe ist schmaler als die vorletzte und flacht nach dorsal ab.
Die Pufferfunktion von L5 ist gut gewährleistet.


Die am häufigsten zu erwartenden Störungen sind unkomplizierte Blockierungen im lumbosakralen Bewegungssegment und Störungen der Sakroiliakalgelenke.

Falls es beim Normalbecken zum Bandscheibenvorfall kommt, findet er sich überwiegend im Segment L4/5 (Klasmeier).

 

 
           

 

 

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