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Manualtherapeutische Untersuchung

 

 

Es gibt folgende Fragen über die sich der Untersucher im Klaren werden muss während und nach der Untersuchung:

  • Welche Gewebestruktur ist betroffen?
  • In welchem Irritationsstadium befindet sich die Struktur?
  • Gibt es ein Missverhältnis zwischen Belastbarkeit u. Belastung?
  • Sind die Heilung und das lokale adaptive Vermögen adäquat oder gibt es behindernde Faktoren, wie z. B. Systemerkrankungen oder lokale Hypofunktionen umliegender Gelenke?
  • Ist Manuelle Therapie indiziert oder ist eine andere Therapie angebrachter?
  • Welche Zielsetzungen werden verfolgt?
  • Welche Therapiestrategie zur Genesung wird gewählt?
  • Welche Therapiemittel werden benutzt?
  • Wer wird die Therapie durchführen (welcher Therapeut ist am geeignetsten)?

Das Hauptziel einer Untersuchung ist es jene Strukturen des Bewegungsapparates zu selektieren, die für die Funktio laesa verantwortlich sind. Dabei erweist sich eine globale Denkweise zur Ursachensuche als die am meist Erfolgversprechendsten. Denn nicht nur Diskus, Wirbelgelenke oder Ligamente sind als Verursacher in Betracht zu ziehen, sondern alle anderen segmental zugehörigen Strukturen wie Muskulatur, Bindegewebe, vaskuläres System, vegetative Systeme und die damit in Verbindung stehende psychische Situation sollte als Ursache in Betracht hinzugezogen werden. Auch dürfen Fehlstatiken in ihrer Wirkung nicht unterschätzt werden (Beinverkürzung, Kontrakturen, Amputationsfolgen, Fußfehlstatik etc.). Die Untersuchung besteht aus einer Anamnese und der anschließenden körperlichen Funktionsuntersuchung, dazu kommen der Sichtbefund, der Palpationsbefund und evtl. zusätzliche neurologische Untersuchungen.

Ziel einer Untersuchung ist es ein ganzheitliches Bild in Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand zu bekommen.

 

 
           

 

 

Praxis für Naturheilkunde Physio- und Osteopathie

Oliver Geck
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Kinderhaus


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