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Traumaanalyse

 

 

Die Traumaanalyse soll Klarheit schaffen und Aufschluss bringen über die einwirkenden Kräfte, Drehmomente, Winkelgegebenheiten und Massenverschiebungen die während des zu untersuchenden Traumas auftraten.

Folgende Traumata werden in der manuellen Therapie unterschieden:

  • Traumatisch bedingte Traumata oder exogene Traumata
  • Durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung verursachte Läsionen nennt man traumatisch bedingtes Traumata.

  • Spontan- oder pathologische Traumata oder endogene Traumata
  • Nicht traumatische bedingte Traumata nennt man spontan- oder pathologische Traumata. Voraussetzung hierfür sind krankhafte Prozesse die Belastbarkeit von Organen, Gewebe oder Skelettsystem, soweit herabsetzen das aus einem nichtigen Anlass schließlich Läsionen entstehen.

 

Folgende Fragen können in Zusammenhang mit der Traumaanalyse hilfreich sein:

  • Wie war die Situation der Unfallperson vor dem Trauma, in bezug auf die allgemeine körperliche und psychische Beschaffenheit oder Belastbarkeit?
  • Wie groß war vermutlich die einwirkende Kraft die auf den Organismus während des Traumas einwirkte (Massenverschiebungen, Drehmomente)?
  • Wie hoch war die vermutliche Geschwindigkeit oder Beschleunigung der Körperteile, diese Angabe bringt Aufschluss wie hoch die resultierende Kraft war die auf den Körper einwirkte?
  • Wie stand der Körper im Raum und wie wirkte die Kraft auf den Körper ein?
  • Gab es während der Krafteinwirkung eine Muskelanspannung?
  • Wie lange dauerte es, bis eine Funktionseinschränkung bemerkt wurde?
  • Welche Maßnahmen wurden nach dem Trauma ergriffen?
  • Gab es deutliche Entzündungszeichen nach dem Trauma, wann traten sie auf und wie lange blieben sie aufrecht?

 

 
           

 

 

Praxis für Naturheilkunde Physio- und Osteopathie

Oliver Geck
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