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Regionale oder segmentale Belastbarkeit

 

 

Die regionale oder segmentale Belastbarkeit oder Minderbelastbarkeit ist gekennzeichnet durch eine segmentale Schwächung von Gewebestrukturen, welche somit anfälliger für Läsionen geworden sind.

 

Diese Minderbelastbarkeit tritt im gesamten Segment auf und findet ihren Ursprung im ZNS. Durch eine modernisierte Innervation, infolge z.B. einer dauerhaften nozisensorischen Quelle innerhalb des betroffenen Segmentes (bewusst o. unbewusst), kommt es unteranderem zu einer veränderten und minderwertigen Homöostase. Diese Veränderungen können dazu führen das Gewebestrukturen ihren alltäglichen Belastungen nicht mehr gerecht werden und es zu Sekundärschäden innerhalb des Segmentes kommt. Auch frühere oder abgeschlossene Beschwerden aus inneren Organen und/oder des Bewegungsapparates, mit der gleichen segmentalen Nervenversorgung, können die Belastbarkeit nachhaltig negativ beeinflusst haben. Die Folgen können somit immer noch vorhanden sein und Schmerzzustände unterhalten oder auslösen.

 

Nicht zu vergessen sind kongenitale Erkrankungen. Kongenitale Erkrankungen lösen oft keine bewussten Schmerzen aus, beeinträchtigen aber dennoch manchmal unterschwellig die Belastbarkeit. Als Test für die lokale oder segmentale Belastbarkeit in der Praxis, können PNF – Diagonalen für das entsprechende Segment oder Körperteil gewählt werden, aber auch Kapsel- Banddehnungen können hilfreich sein. Diese Tests werden im Seitenvergleich ausgeführt um einen genauen Eindruck zu bekommen.

 

 
           

 

 

Praxis für Naturheilkunde Physio- und Osteopathie

Oliver Geck
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