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Palpation

 

Bei der Palpation werden Informationen durch Ertasten der Gelenk- und Gewebestrukturen gewonnen über:

In Ruhe:

  • Temperaturen
  • Muskeltonus oder Triggerpunkte
  • Sehnen, Sehnenscheiden, Bursen
  • Veränderungen der Hautstruktur
  • Schmerzpunkte
  • Verdickung der Synovia bei rheumatischen Beschwerden
  • Weichteilschwellungen
  • Ergüsse
  • Nerven und Blutgefäße

 

Unter Bewegung:

  • Krepitation
  • Endgefühl

 

Für die Palpation ist eine dreidimensionale Vorstellungskraft über die Anatomie unerlässlich. Falsche Palpationsbefunde gehen überwiegend auf eine falsche Palpationstechnik und ungenügende anatomische Kenntnisse zurück.

 

Es werden zum Vergleich keine symmetrischen Strukturen herangezogen, da Störungen qualitativ und quantitativ oft symmetrische Züge aufweisen. Daher werden anatomisch gleichartige und veränderungsfreie Strukturen auf der gleichen Körperhälfte aufgesucht.

 

Sehnen und Muskeln werden quer zum Faserverlauf getastet.

 

Ein Hartspann wird unter streichenden und komprimierenden Bewegungen getastet, wobei der komprimierende Faktor bei Sehnen erhöht wird, bis man den harten Wiederstand des Knochens erspürt. Ebenso wichtig ist das lotgerechte ertasten der Sehneninsertionsstelle.

 

Um eine Struktur endgültig zu entlarven muss sie vom Ursprung bis zum Ansatz verfolgt werden.

 

Der Palpationsbefund ist jedoch nur begrenzt nützlich und kann alleine nie zu einer Diagnose führen.

 

Als Stütze kann gelten:

Der Papationsbefund ist nicht brauchbar am Rumpf und Hüfte, annehmbar beim Ellenbogen und Knie und unverzichtbar bei Hand und Fuß.

 

 

 
           

 

 

Praxis für Naturheilkunde Physio- und Osteopathie

Oliver Geck
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Kinderhaus


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